Ausbildung zur Hauswirtschaftsmeisterin

Nach der Ausbildung zur Hauswirtschafterin  nun also die Meisterschule.

Auch in diese Schule bin ich sehr gern gegangen aber es war auch eine anstrengende Zeit.
Neben Klinikjob, Haushalt und Familie ein Schultag zu acht Stunden.

Der Fachtheoretische Teil  vermittelte Kenntnisse in Haushaltstechnik, Ernährung, Hygiene, Textilkunde und Einrichtung. Haushaltstechnik war am interessantesten. Z.B wie Induktionsherde oder Mikrowellengeräte genau funktionieren.

Der wirtschaftlich-rechtliche Teil war gut gemacht und vermittelte Kenntnisse in Wirtschaftslehre und Rechts- und Sozialwesen.

Der berufs- und arbeitspädagogische Teil befasst sich mit der Ausbildung von Jugendlichen. Hier hat mir besonders die praktische Unterweisung von Auszubildenden gefallen.
Wir hatten viel Spaß dabei.

Der größte und beste Teil der Ausbildung aber war das Kochen (Nahrungsmittelzubereitung). In einer Schulküche mit 12 Arbeitszeilen brachte man uns die "gehobene Küche" näher. Der Ausbilder, eine Koryphäe seines Fachs, gestaltete den Unterricht mit Leichtigkeit und viel Humor. Wir haben dort viel Neues gelernt und sehr viel Spaß gehabt.

Zur Meisterprüfung wurde ein Menu gezogen, welches zu einer bestimmten Zeit serviert werden musste. Dazu gehörte Tisch eindecken, Menukarte erstellen, Weinauswahl und Service. Hier mein Menu: (die Brust musste ich aus einer Ente auslösen und bewerten lassen )

Gedünstete Forellenfiletröllchen
im Reisrand, Choronsoße,
Gemüsestreifchen von
Lauch und Sellerie
~~~~~
Gebratene Entenbrust,
Orangensoße,
Rosenkohl, Schwarzwurzeln,
Pariser Kartoffeln
~~~~~
Vanille-Haselnusscreme
auf Heidelbeermark

1980er
Bözlinger Lasenberg
Spätburgunder Weißherbst