Prozessablauf

 

Aus der Praxis:

Kollegin bei der Übergabe nach zehn Stunden Stress: "Herr XY hat gallig abgebrochen"  ( Pat. hatte abgeführt und gallig erbrochen)

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Auf einer großen Intensivstation: Ein neuer Kollege kommt gerade zum Dienst und nestelt am Band seiner Hose. Er wird in ein Zimmer mit laufender Reanimation gerufen.

Arzt: "He Du, komm mal her und drück hier"

Kollege: "Moment, das Band an meiner Hose hat sich vertüttelt"

Arzt erbost: "Ich hab gesagt Du sollst hier drücken !"

Kollege übernimmt irritiert die HDM, Frequenzgleich fällt die Hose Stück für Stück. Ringsum amüsierte Blicke. Schließlich hört er auf zu drücken und zieht die Hose hoch.

Arzt übernimmt HDM und wird laut: "Ich hab doch gesagt Du sollst drücken !!"

Kollege brüllt: "Lass Du erst mal die Hose runter - Du Arsch !"

Er ging hinaus und kam nie wieder.

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Pflegekraft: "Ich habe das Citrobay vorbereitet" 

Arzt: "Das Medikament heisst Ciprobay"

Pflegekraft: "Sag ich doch: Citrobay"

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Weitere verbale Unfälle:

" Ich habe uns Schafskekse mitgebracht" (Schafskäse)

" ......und Blut rannte aus seinem Mund"

" Friede, Kuchen - Eierkuchen"

" Cacktopril Tropf" (Captopril)

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Nachts im OP: Operation beendet, Pat. ist ausgeleitet und stabil. Der Anästhesist verabschiedet sich und geht in die Umkleide. Die Schwester überwacht den Pat. bis er abgeholt wird. Plötzlich wird er instabil. Der Arzt wird aus der Umkleide gerufen und erscheint in Socken, Unterhosen und OP Oberteil im Saal. Pat. wird stabilisiert und beruhigt. Da schaut der Chirurg in den Saal und mustert den Doktor

"Herr H., Sie sind nicht korrekt gekleidet - bitte binden Sie einen Mundschutz um !"

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Weitere herrliche Stilblüten

 

Die Legende von der Erschaffung der Krankenschwester

Als der liebe Gott die Krankenschwester schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden. Da erschien ein Engel und sagte: “Herr, ihr bastelt aber lange an dieser Figur!”

Der liebe Gott antwortete: “Hast du die lange Liste spezieller Wünsche auf der Bestellung gesehen? Sie soll als Frau und Mann lieferbar sein, wartungsfrei und leicht zu desinfizieren, aber nicht aus Plastik, sie soll Nerven wie Drahtseile haben und einen Rücken, auf dem sich alles abladen lässt, dabei aber so zierlich, dass sie sich in viel zu kleinen Dienstzimmern wohlfühlen kann. Sie muss fünf Dinge zur gleichen Zeit tun können und soll dabei immer noch eine Hand frei haben.”

Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: “Sechs Hände, dass wird kaum gehen!”

“Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen”, sagte der liebe Gott, "aber die drei Paar Augen, die schon das Standardmodell haben soll: ein Paar, das nachts durch alle Wände sehen kann, damit eine Nachtwache zwei Stationen betreuen kann, ein zweites Paar im Hinterkopf, mit dem sie sieht, was man vor ihr verbergen möchte, was sie aber unbedingt wissen muss und natürlich das eine hier vorn, mit dem sie einen Patienten ansehen kann und ihm bedeutet: “Ich verstehe Dich und bin für Dich da”, ohne das sie ein Wort sprechen muss.

Der Engel zupfte ihn leicht am Ärmel und sagte: “Geht schlafen Herr und macht morgen weiter.”

“Ich kann nicht”, sagte der liebe Gott. “Ich habe bereits geschafft, dass sie fast nie krank wird und wenn, dann heilt sie sich selber; sie kann begreifen, dass 10 Doppelzimmer 40 Patienten bedeuten kann, aber 10 Stellen oft nur fünf Schwestern sind; sie hat Freude an einem Beruf, der alles fordert und schlecht bezahlt wird, sie kann mit Schaukelschichten leben und kommt mit wenigen freien Wochenenden aus.”

Der Engel ging langsam um das Modell der Krankenschwester herum: “Das Material ist zu weich”, seufzte er. “Aber dafür zäh ", entgegnete der liebe Gott. “Du glaubst gar nicht, was sie alles aushält!” “Kann sie denken?” – “Nicht nur denken, sondern auch urteilen und Kompromisse schließen”, sagte der liebe Gott.

Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit dem Finger über die Wange des Modells. “Da ist ein Leck”, sagte er. “Ich habe euch ja gesagt, ihr versucht zuviel in das Modell hinein zu packen.” “da ist kein Leck, das ist eine Träne! Sie fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Verlassenheit ", sagte der liebe Gott versonnen. “die Träne – die Träne ist das Überlaufventil!”